Achtung bei der Schuldanerkenntnis

Viele Inkassounternehmen bzw. Gläubiger versuchen bei einer Forderung, die nicht tituliert ist, vom Schuldner ein Schuldanerkenntnis zu erlangen. Dies geschieht entweder, indem ein Schuldanerkenntnis mit der Post unter Androhung von weiteren Maßnahmen geschickt wird oder sogar einer der Mitarbeiter des Inkassounternehmens plötzlich vor der Haustür steht und die Unterschrift auf dem Schuldanerkenntnis verlangt.

Doch was ist dieses Schuldanerkenntnis eigentlich?

Bei dem Schuldanerkenntnis handelt es sich um ein einfaches Schreiben, mit welchem der Schuldner zugibt, dass er dem Gläubiger genau den Betrag schuldet, der auf dem Schuldanerkenntnis steht. Hierbei kann es sich auch um einen falschen Betrag handeln. Das ist nach der Unterschrift nicht mehr abänderbar, denn mit der Unterschrift wurde die Forderung im vollen Umfang anerkannt. Der Gläubiger bzw. das Inkassounternehmen hat damit seine Forderung gesichert und kann diese einfacher titulieren, bzw. gerichtlich durchsetzen.

Es ist daher wichtig, vor der geplanten Unterschrift vor allem die Forderungshöhe genauestens zu prüfen! Leichter ist es, wenn sich der Schuldner dem Druck des Gläubigers bzw. Inkassobüros nicht beugt und das Schuldanerkenntnis auf gar keinen Fall unterschreibt. Somit bleibt man auf der sicheren Seite.

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