Die Finanzenbox – einfach erklärt

In der Zeit der Digitalisierung wird alles nur noch übers Internet angeboten – für manche Menschen ein Fluch, aber für viele auch ein Segen.

Wir können Ihnen daher auch die digitalisierte Form der vorbereitenden Schuldnerberatung anbieten. Dies geht über www.finanzenbox.de. Viele werden sich jetzt fragen, wie das funktionieren soll und warum das überhaupt angeboten wird. Es wird angeboten, da viele Menschen Angst vor der persönlichen Beratung durch den Schuldnerberater haben. Dies begründet sich dadurch, dass sie sich konsequent mit dem Schuldnerberater mit den Schulden auseinandersetzen müssen. Zudem müssen sie mit einer fremden Person über ihre finanzielle Lage sprechen und das ist für viele Menschen nicht einfach.

Was ist überhaupt die Finanzenbox?

Bei der Finanzenbox erhalten Sie eine leere Box per Post. In die Box legen Sie einfach alle relevanten Unterlagen unsortiert zu Ihrer aktuellen finanziellen Situation. Dazu gehören z.B.

  • Offene Rechnungen
  • Mahnungen
  • Anwaltsbriefe
  • Jobcenter-Bescheide
  • Gehaltsabrechnungen
  • Kontoauszüge
  • Gerichtspost (inkl. gelbem Umschlag)
  • Kreditverträge

Generell gilt: Umso mehr Unterlagen Sie in die Box legen, desto besser und umfangreicher ist das Ergebnis.

Was passiert dann?

Alle Unterlagen werden automatisch eingescannt und thematisch sowie chronologisch sortiert. Auf dieser Datenbasis können Sie dann aus den folgenden Optionen wählen um die richtigen Entscheidungen für sich zu treffen.

  • Grobübersicht über die Gesamtverschuldung und die Gläubiger
  • Gläubiger- und Forderungsverzeichnis
  • Haushaltsübersicht

Grobübersicht über die Gesamtverschuldung und die Gläubiger

Hierbei werden die Unterlagen eingescannt und die Gläubiger zusammen sortiert, sodass man sich einen groben Überblick über die Gesamtsituation verschaffen kann.

Gläubiger- und Forderungsverzeichnis

Es werden alle Unterlagen eingescannt, sortiert und ein tabellarisches Verzeichnis angelegt. Hierbei werden die Gläubiger mit der angegebenen Schuldensumme sowie die Aktenzeichen vermerkt. Dadurch hat man einen guten Überblick über die Gesamtanzahl der Gläubiger sowie über die Höhe der Schuldensumme.

Haushaltsübersicht

Bei der Haushaltsübersicht werden die monatlichen Einnahmen der Gesamtverschuldung gegenübergestellt. Somit wird ein besserer Überblick gewonnen, welcher Weg im Anschluss der Richtige ist. Dadurch wird dann auch ersichtlich, ob auf Grundlage der monatlichen Einnahmen ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsplan möglich ist, oder gleich die Privatinsolvenz angestrebt werden sollte.

Sobald Ihnen alles vorliegt, ist es ein leichtes mit den vorbereiteten Mitteln eine Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen, die sich um das weitere Vorgehen kümmert. Der Vorteil ist hierbei wirklich, dass man selber schon die Finanzen soweit sortiert hat und bei dem, was einem der Schuldnerberater erklärt mitreden kann. Weiterhin gibt es staatlich geförderte Schuldnerberatungsstellen, die diese Vorarbeit voraussetzen.

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