Was genau ist ein Pfändungsschutzkonto?

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Ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) verhindert, dass bei einer Pfändung das gesamte Geld von Ihrem Konto an Ihre Gläubiger überwiesen wird.

Ein P-Konto ist ein Schutz für bestimmte Beträge auf Ihrem Girokonto. Man nennt diese “Freibeträge”. Genau genommen eröffnen Sie als Schuldner kein Pfändungsschutzkonto, sondern lassen lediglich Ihr Girokonto unter diesen Schutz stellen.

Wenn also von einem P-Konto oder Pfändungsschutzkonto die Rede ist, bedeutet das, dass Ihre Bank Ihr Girokonto auf Ihren Antrag hin bei einer Pfändung mit einem Schutz für Ihre Freibeträge versieht. So behalten Sie sicher das Geld, was Ihnen zusteht. Pro Person ist nur ein Konto mit Pfändungsschutz erlaubt.

Wie entsteht das Pfändungsschutzkonto?

Soll Ihre Bank bei einer Pfändung Ihre Freibeträge vor dem Zugriff der Gläubiger schützen, füllen Sie das entsprechende Formular für den Antrag aus (Sie finden es auf der Website der Bank). Daraufhin wandelt die Bank Ihr Konto in ein Pfändungsschutzkonto um. Das heißt, dass Ihnen ein gewisser Betrag pro Monat frei zur Verfügung steht. Das Konto an sich bleibt aber gleich.

Haben Sie also zum Beispiel Einzugsermächtigungen für Ihr Girokonto erteilt, müssen Sie sie nicht beenden: Sie laufen ganz normal weiter. Daher sollten Sie darauf achten, dass jeden Monat genügend Geld für die Abbuchungen auf dem Konto ist. Auch die Bankkarte für Ihr Konto funktioniert unter dem Pfändungsschutz weiterhin.

Was schützt das P-Konto?

Die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto verhindert bei einer Pfändung nicht komplett, dass Ihre Gläubiger Geld bekommen. Es stellt jeden Monat einen bestimmten Freibetrag auf dem Konto unter Schutz, der Ihnen nach dem Gesetz zusteht – für Leben, Miete, Unterhalt und Ihre weiteren Ausgaben. Was über diesen Freibetrag hinaus an Guthaben auf dem Konto ist, wird nach einer Frist von drei Monaten an Ihre Gläubiger überwiesen. Durch die Frist wird sichergestellt, dass Sie zwischendurch auch für etwas größere Ausgaben sparen können, ohne dass Sie dafür bestraft werden.

Wovon hängt die Höhe des Freibetrags ab?

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Wie hoch der Freibetrag ist, der monatlich auf Ihrem P-Konto geschützt wird, sollten Sie berechnen: Der Betrag fällt verschieden hoch aus, je nachdem, ob Sie allein leben, mit einer anderen Person oder mit mehreren Menschen in einem Haushalt. Zusätzlich zu einem Grundfreibetrag, der Stand März 2022 bei 1.260 Euro liegt, werden Kindergeld und Pflegegeld ebenso geschützt wie bestimmte einmalige Leistungen. Damit Ihnen insgesamt pro Monat der richtige Betrag frei zur Verfügung steht, müssen Sie Ihrer Bank die passenden Bescheinigungen vorlegen.

Wo kann ich den Freibetrag berechnen und die Bescheinigung bestellen?

Damit die Bank bei einer Pfändung den für Sie richtigen Freibetrag auf Ihrem Konto schützen kann, sollten Sie ihn genau berechnen. Das geht schnell und einfach mit unserem kostenlosen Freibetragsrechner. Sie beantworten die Fragen und erhalten als Ergebnis die genaue Summe, die Sie schützen lassen können.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bescheinigungen bei uns bestellen. Wenn Sie das wünschen, senden sie im Original an Ihre Bank – so sparen Sie wertvolle Zeit, wenn Sie Ihren Pfändungsschutz einrichten lassen möchten. Bei Fragen zum Pfändungsschutzkonto wenden Sie sich einfach an uns – wir helfen Ihnen gern weiter.


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