Wie viel kostet ein P-Konto?

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Die Gebühren für ein P-Konto dürfen die für ein normales Girokonto nicht überschreiten.

Der Pfändungsschutz durch das P-Konto ist noch gar nicht so alt: Es gibt ihn erst seit 2010. Er soll verhindern, dass Schuldner nach einer Pfändung kein Geld mehr zum Leben haben. Die Banken hatten durch die Einführung mehr Arbeit: Der Umfang der Leistungen und der Aufwand der Verwaltung vermehrte sich.

Daher haben die Banken zunächst höhere Gebühren für P-Konten erhoben. Das ist aber nicht rechtens, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in zwei Urteilen feststellte. Im Gesetz steht allerdings nichts Konkretes zu den Gebühren.

Ist die Umwandlung in ein P-Konto kostenlos?

Beim P-Konto handelt es sich nicht um eine eigene Art von Konto: Es ist ein normales Girokonto, das mit einem Schutz versehen wird. Der bewirkt, dass bei einer Pfändung nicht das ganze Geld auf einmal an den Gläubiger transferiert werden kann.

Sie haben ein Recht darauf, dass Ihre Bank auf Ihren Antrag hin Ihr normales Konto in ein P-Konto umwandelt – und zwar ohne zusätzliche Kosten. Die Umwandlung in ein P-Konto ist also grundsätzlich kostenlos.

Muss ich für die Kontoführung Gebühren zahlen?

Die Führung jedes Kontos ist mit verschiedenen Leistungen durch die Banken verknüpft. Daher erheben die meisten Banken relativ geringe Gebühren pro Monat dafür. Diese Gebühren fallen auch weiterhin an, wenn Sie das Konto in ein P-Konto umwandeln lassen.

Es ist allerdings nicht rechtens, wenn die Banken diese Gebühren anheben, sobald sie die Umwandlung vorgenommen haben. Sie haben einen Anspruch darauf, dass Sie für das P-Konto keine höhere Gebühr als für Ihr bisheriges Girokonto zahlen müssen.

Wie hoch ist die Gebühr für ein P-Konto?

Wie hoch genau die Gebühr für ein P-Konto bei Ihrer Bank ausfällt, lässt sich pauschal nicht sagen: Dies hängt davon ab, welche Gebühr Sie im Vorfeld für Ihr normales Konto zahlen mussten (oft handelt es sich um etwa vier bis elf Euro im Monat).

Wenn Sie sich auf der Website Ihrer Bank über die Einrichtung eines P-Kontos informieren, finden Sie oft zu den Kosten keine genauen Angaben. Daher ist es besser, wenn Sie noch einmal bei den Sachbearbeitern nachfragen, mit welcher Gebühr Sie rechnen müssen.

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Tipp: Fällt die Gebühr für das P-Konto bei Ihrer Bank höher aus als die für das Girokonto, können Sie auf die Urteile Az. XI ZR 500/11 und XI ZR 145/12 des BGH verweisen und die zu viel erhobenen Gebühren zurückverlangen.

Ich habe Fragen zu den Gebühren für das P-Konto

Haben Sie Fragen zu den Gebühren für Ihr P-Konto, kontaktieren Sie uns gern: Wir erklären Ihnen Ihr Recht und wie Sie gegen eine zu hohe Gebühr vorgehen können. Außerdem finden Sie auf unserer Seite einen kostenlosen Freibetragsrechner, mit dem Sie die Höhe Ihres individuellen Freibetrags ausrechnen können. Danach können Sie uns bei Bedarf damit beauftragen, die entsprechende Bescheinigung direkt an Ihre Bank zu senden. So sparen Sie wertvolle Zeit, weil der Schutz Ihres Freibetrags unverzüglich greift.


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